Energetische Sanierung

Gut für Wohnkomfort, Umwelt und Geldbeutel

Eine energetische Sanierung reduziert nicht nur den Verbrauch an fossilen Brennstoffen und hilft der Umwelt, sie verringert auch den Energiebedarf Ihres Hauses und kann bares Geld sparen. Und sie ist sogar förderfähig. Wir stehen Ihnen bei Ihrer energetischen Sanierung in Lübeck und Umgebung mit Rat und Tat zur Seite.

Was ist energetische Sanierung?

Eine energetische oder thermische Sanierung umfasst (bauliche) Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz eines Gebäudes mit dem Ziel, den Energiebedarf für Heizung, Warmwasser und Belüftung zu reduzieren und somit die Umweltbelastung zu verringern.

Mögliche energetische Maßnahmen

Welche Maßnahmen notwendig und sinnvoll sind, hängt von den Gegebenheiten des Gebäudes ab und wird im Rahmen einer Energieberatung bestimmt. Zu diesen Maßnahmen gehören bspw.

  • Wärmedämmung an Außenwänden, Dach und Keller

  • Austausch alter oder undichter Fenster und Türen

  • Installation eines energieeffizienten Heizungssystems

  • Integration von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung

  • Nutzung erneuerbarer Energien (z.B. Photovoltaik)

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Haus mit Wärmebild-Analyse
Foto: iStock.com/AndreyPopov

Lohnt sich eine energetische Sanierung?

Eine energetische Sanierung lohnt sich langfristig und in vielen Fällen amortisieren sich die Investitionskosten innerhalb weniger Jahre, je nach Umfang der Sanierung und den örtlichen Bedingungen.

Verringerte Energiekosten ergeben sich bspw. durch eine wärmegedämmte Außenfassade (bis zu 25 Prozent weniger Energieverbrauch), ein wärmegedämmtes Dach (bis zu 15 Prozent) oder eine neue Heizungsanlage (bis zu 30 Prozent).

Neben den Energiekosten wird auch der CO₂-Ausstoß gesenkt, was einen wertvollen Beitrag für die Umwelt leistet. Neben dem Wohnkomfort (eine energetische Sanierung sorgt auch für ein angenehmes Raumklima) wird der Immobilien gesteigert.

Förderung energetischer Sanierung

Wenn Sie Ihre Immobilie fachgerecht energetisch sanieren lassen möchten, können Sie staatliche Förderungen beantragen: Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt die energetische Sanierung von Bestandsimmobilien.

So werden Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, bspw. die Dämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke, mit bis zu 20 Prozent gefördert. Der Austausch der Heizungsanlage wird vom Staat bis zu 45 Prozent bezuschusst.

Tipp: Stellen Sie gemeinsam mit einer Energieexpertin bzw. einem Energieexperten einen sogenannten »individuellen Sanierungs­fahrplan« (iSFP) auf, beteiligt sich die BEG mit bis zu 80 Prozent an den Kosten.

Eine weitere Möglichkeit der Finanzierung: Über die KfW erhalten Sie zinsgünstige Kredite und Investitionszuschüsse. Eine energetische Fachberatung ist bei KfW-Fördermitteln übrigens Pflicht. Mehr Informationen zur Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen gibt’s auf der Website der KfW.

Förderung energetischer Sanierung berechnen
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Hinweis

Einer energetischen Sanierung sollte immer die Analyse einer zertifizierten Energieberaterin bzw. eines zertifizierten Energieberaters vorausgehen.

Gern beraten wir Sie hinsichtlich der Möglichkeiten und übernehmen wir Ihre energetische Sanierung. Auf Wunsch koordinieren wir alle beteiligten Gewerke – dazu holen wir langjährige, zuverlässige Partner*innen ins Boot.

Sanierungspflicht bei Eigentümer*innenwechsel

Gut zu wissen: Käufer*innen von Bestands­immobilien sind zur energetischen Sanierung nach Gebäudeenergiegesetz (GEG) verpflichtet, spätestens zwei Jahre nach Erwerb der Immobilie. Das gilt übrigens auch bei Erbe oder Schenkung.

Ausgenommen sind Ein- und Zweifamilienhäuser, die bereits zum 1. Februar 2002 von der Eigentümerin bzw. dem Eigentümer selbst bewohnt wurden. Immobilien, die nach diesem Datum errichtet wurden, entsprechen in vielen Fällen bereits den Mindestanforderungen des GEG, weshalb ein eventueller Sanierungsbedarf in der Regel nicht allzu umfangreich ist.

Was schreibt das GEG an Sanierung vor?

Das GEG schreibt drei Sanierungsmaßnahmen vor, die Sie als Neu-Eigentümer*in einer Immobilie ggf. nachholen müssen:

  • Die Decke des obersten Geschosses einer beheizten Wohnung, das an einen nicht ausgebauten und unbeheizten Dachraum grenzt, muss gedämmt werden, sofern sie die Mindestanforderungen an den Wärmeschutz nicht erfüllt.

  • Alternativ zur Dämmung der obersten Geschossdecke gilt die Sanierungspflicht als erfüllt, wenn das stattdessen Dach gedämmt wird.

  • Öl- und Gasheizungen mit 30-jähriger Betriebsdauer müssen ausgetauscht werden; das gilt vor allem für Standard- und Konstanttemperaturkessel.

Ablauf einer energetischen Sanierung

Eine energetische Sanierung ist ein umfangreiches Projekt und kann je nach Art und Umfang der Maßnahmen unterschiedlich ablaufen. »Typische« Schritte im Rahmen einer energetischen Sanierung:

1
Analyse des Gebäudezustands

Vor Beginn der Sanierung sollte eine Bestandsaufnahme des Gebäudes durchgeführt werden, um den aktuellen Zustand und die Schwachstellen in Bezug auf die Energieeffizienz zu ermitteln. Das geschieht durch eine Energieberatung oder eine Energieanalyse des Gebäudes.

2
Planung der Sanierungs­maßnahmen

Basierend auf der Bestandsaufnahme und der Analyse werden die geeigneten Sanierungsmaßnahmen ausgewählt und geplant. Hierbei sollten die Zielsetzungen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die technischen Details berücksichtigt werden.

3
Beantragung von Fördermitteln

Vor Beginn der Sanierungsarbeiten sollten eventuelle Fördermittel beantragt werden, etwa über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder Programme und Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

4
Durchführung der Sanierungsarbeiten

Die Sanierungsarbeiten können nun beginnen. Um die ordnungsgemäße Umsetzung und die Qualität der Arbeiten sicherzustellen, sollten die Baumaßnahmen von qualifizierten Fachbetrieben durchgeführt werden.

5
Abschlusskontrolle der Baumaßnahmen

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten stellen eine Kontrolle und die Abnahme der Arbeiten sicher, dass alle geplanten Sanierungsmaßnahmen fachgerecht und vereinbarungsgemäß ausgeführt wurden.

6
Energieausweis und Meldung

Nach Abschluss der Sanierung sollte ein Energieausweis erstellt werden, der den verbesserten Energiestandard des Gebäudes dokumentiert. In einigen Fällen muss die Sanierung auch bei der zuständigen Behörde gemeldet werden.

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